Übergabeparameter

Anfängerfragen und Alles, was mit Teppichbahn-Technik zu tun hat, aber nicht in die anderen Foren der Kategorie Technik passt

Sollen diese Übergabeparameter als Minimum festgelegt werden?

Umfrage endete am 17 Okt 2011 21:19

Ja
13
100%
Nein
0
Keine Stimmen
Enthaltung->Erläuterung im Text
0
Keine Stimmen
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 13

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Peter Müller
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Übergabeparameter

Beitrag von Peter Müller » 03 Okt 2011 15:18

EDIT:
Abgestimmt werden soll hier über die erste Stufe einer standartisierten Übergabe mit folgenden Parametern:
  • Stromzuführung (2L/ML)
  • Adresse
  • Fahrtrichtung
  • Digitalprotokoll
Diese Parameter haben sich in der Vergangenheit als unbedingt notwendig heraus gestellt und sollen in Zukunft bei der Zugmeldung mit welchem Medium auch immer übertragen werden.

Wem dies als Mindestparameter nicht gefällt oder generelle Bedenken hat, möge sich hier bitte äußern.
Ausprobiert wird dies ernsthaft bei der nächsten Veranstaltung (Velbert IV).

Hier die angefügte Unterhaltung aus dem Thread "Zentralenmismasch". Für tieferes Verständniss der Diskussion ist evtl. ein Querlesen nötig.

Felix[/color]

The Ghan hat geschrieben:Also müsste doch so etwas wie eine Norm bei der Übergabe der Züge her.
Im Moment sieht der Standard wie folgt aus:
  • 1) ohne Adresse geht gar nichts, die wird immer genannt/abgefragt;
  • 2a) gibt es einen Kurzschluss, war es Mittelleiter, aber das Schleusengleis stand auf 2-Leiter;
    2b) fährt nichts, ist es 2-Leiter, aber das Schleusengleis steht auf Mittelleiter, alternativ ...
  • 3a) ... fährt nichts, ist es DCC aber die Zentrale sendet MM (oder umgekehrt) und der Decoder ist nicht Multiprotokoll-fähig;
    3b) kommt alles zum stehen, war es Mfx und niemand hat darauf geachtet;
  • 4) bleibt die Lok abrupt mit knirschendem Getriebe stehen, stimmte die Fahrtrichtung nicht.
Daraus leite ich wie schon so oft als Zielvorstellung die vier Minimum-Übergabe-Parameter Stromzuführung, Adresse, Fahrtrichtung und Digitalprotokoll ab. Sogleich werden im Plenum weitere Parameter dazu erfunden, obwohl es noch nicht einmal gelingt, die vier fundamentalen Parameter in der Hektik des Alltagsbetriebes vollständig abzuwickeln.

Aus der Erfahrung vergangener Treffen heraus klappt realistisch zu 100% nur die Adresse. Kurzschlüsse, nicht auf Anhieb fahrende oder abrupt stoppende Züge sind leichter zu verschmerzen, Stromzuführung und Fahrtrichtung also verzichtbar. Eine aufgehängte Zentrale oder ein ewig im Schleusengleis stehender Zug, der sich nicht mehr an der Zentrale anmelden will, stören den Betrieb in weit größerem Maße. Deshalb möchte ich diese Aufgabe zuerst lösen. Das betrifft aber nur die Besitzer von Mfx-sendenden Zentralen, damit verkleinert sich der Kreis derer, die darauf achten müssen. Das kommt einer Lösung des Problems entgegen.

Schöner wäre natürlich ein Standard, der immer gleich von allen eingeübt und auch eingehalten wird: Stromzuführung, Adresse, Fahrtrichtung und Digitalprotokoll. Mal schauen, ob wir da noch hinkommen. Wichtig dafür wäre ein Einsehen bei allen und Einigkeit, dann hätte der Standard eine Chance. Wenn jemand einen der vier Parameter vergessen hätte oder in falscher Reihenfolge nennen würde, so würde er sofort auffallen und darauf hingewiesen.

Die Frage ist, ob man bei nur 2-Leiter- oder nur Mittelleiter-Betrieb die Stromzuführung weg lässt. Oder ob man bei rundum Multiprotokoll, nur DCC, nur MM oder nur Mfx das Digitalprotokoll weg lässt. Ich vermute, das klügste wäre, aus Routine-Gründen immer die gleiche vollständige Übergabe-Meldung zu machen.
Grüße, Peter


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Peter Müller
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Re: Zentralenmischmasch

Beitrag von Peter Müller » 03 Okt 2011 15:22

lm249 hat geschrieben:Also sollten wir dafür Sorge tragen, dass mitgebrachte Fahrzeuge gar nicht erst in den Bereich entsprechender Zentralen kommen.
Fände ich eine sehr unschöne Regelung. Dass die Umstände allen bewusst geworden sind, sollte reichen. Der Rest lässt sich im Nachgang klären.
Grüße, Peter


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Re: Zentralenmischmasch

Beitrag von Ehemaliger Benutzer » 03 Okt 2011 15:26

Peter hat geschrieben:...
Die Frage ist, ob man bei nur 2-Leiter- oder nur Mittelleiter-Betrieb die Stromzuführung weg lässt. Oder ob man bei rundum Multiprotokoll, nur DCC, nur MM oder nur Mfx das Digitalprotokoll weg lässt. Ich vermute, das klügste wäre, aus Routine-Gründen immer die gleiche vollständige Übergabe-Meldung zu machen.
Plädiere ich auch dafür. Im Eifer der Veranstaltung kann es auch mal dazu kommen, dass ein 2L-Fahrzeug für den ML-Bereich (oder auch umgekehrt) angemeldet wird. Dann kann natürlich die Anmeldung mit einem entsprechenden Hinweis abgewiesen werden.

Guido

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Re: Zentralenmischmasch

Beitrag von Handschuh » 03 Okt 2011 15:30

lm249 hat geschrieben:
Peter hat geschrieben:...
Die Frage ist, ob man bei nur 2-Leiter- oder nur Mittelleiter-Betrieb die Stromzuführung weg lässt. Oder ob man bei rundum Multiprotokoll, nur DCC, nur MM oder nur Mfx das Digitalprotokoll weg lässt. Ich vermute, das klügste wäre, aus Routine-Gründen immer die gleiche vollständige Übergabe-Meldung zu machen.
Plädiere ich auch dafür. Im Eifer der Veranstaltung kann es auch mal dazu kommen, dass ein 2L-Fahrzeug für den ML-Bereich (oder auch umgekehrt) angemeldet wird. Dann kann natürlich die Anmeldung mit einem entsprechenden Hinweis abgewiesen werden.

Guido
Betrifft aber nur Bahnhöfe, wo mindestens einer der beiden zwei Stromsysteme fahren kann.
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Re: Zentralenmischmasch

Beitrag von Peter Müller » 03 Okt 2011 15:44

Handschuh hat geschrieben:Betrifft aber nur Bahnhöfe, wo mindestens einer der beiden zwei Stromsysteme fahren kann.
Korrekt.

Wenn man aber mal davon ausgeht, dass das Bedienpersonal auch mal von einem zum anderen Bahnhof wechselt (wir möchten ja gerne Leute zur Teilnahme begeistern, die keinen eigenen Bahnhof haben), dann wäre ein überall passender und immer gleicher Meldetext ein tragfähiges Fundament.
Grüße, Peter


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Re: Zentralenmischmasch

Beitrag von Handschuh » 03 Okt 2011 15:49

Durchaus richtig, aber die Faulheit wird siegen! ;)

Wobei das jetzt das kleinste Problem sein sollte.

Wenn ein bestimmtes Format eingeschliffen wäre, dann würden
auch geringe regelmäßige Abweichungen zwischen zwei bestimmten Bahnhöfen zwecks Sinnlosigkeit
keine negative Ursache hervorrufen.
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Re: Zentralenmischmasch

Beitrag von Ehemaliger Benutzer » 03 Okt 2011 16:05

Peter hat geschrieben:...
Daraus leite ich wie schon so oft als Zielvorstellung die vier Minimum-Übergabe-Parameter Stromzuführung, Adresse, Fahrtrichtung und Digitalprotokoll ab. Sogleich werden im Plenum weitere Parameter dazu erfunden, obwohl es noch nicht einmal gelingt, die vier fundamentalen Parameter in der Hektik des Alltagsbetriebes vollständig abzuwickeln.
...
Dann Teste es doch mal genauso bei Ve V. Über eventuelle Erweiterungen kann man sich hinterher immer noch genug Gedanken machen. Aber vielleicht genügen diese Angaben auch.

Lieber ein übersichtliches Protokoll zur Übergabe, als ein Protokoll, das alles enthält aber dafür (latent) unübersichtlich ist.

Guido

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Re: Zentralenmischmasch

Beitrag von carsten44339 » 03 Okt 2011 16:46

Das System funktioniert. So wurde es in Velbert I mit den Karteikarten angewandt.
Auch in Velbert II haben wir auf Zuruf Adresse, Protokoll und Richtung genannt. (Stromzufuhr war nicht nötig, da nur Mittelleiter)
Gruß,

Carsten

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Re: Zentralenmischmasch

Beitrag von The Ghan » 03 Okt 2011 17:11

G´day
Peter hat geschrieben: Im Moment sieht der Standard wie folgt aus:
  • 1) ohne Adresse geht gar nichts, die wird immer genannt/abgefragt;
  • 2a) gibt es einen Kurzschluss, war es Mittelleiter, aber das Schleusengleis stand auf 2-Leiter;
    2b) fährt nichts, ist es 2-Leiter, aber das Schleusengleis steht auf Mittelleiter, alternativ ...
  • 3a) ... fährt nichts, ist es DCC aber die Zentrale sendet MM (oder umgekehrt) und der Decoder ist nicht Multiprotokoll-fähig;
    3b) kommt alles zum stehen, war es Mfx und niemand hat darauf geachtet;
  • 4) bleibt die Lok abrupt mit knirschendem Getriebe stehen, stimmte die Fahrtrichtung nicht.
zu Punkt 4 habe ich bei der CS1R
im Setup 1 folgendes gefunden:

Sofort Stop von DCC - Loks bei Fahrrichtungsumkehr
das kann man aktivieren oder aber auch sein lassen.!

Ist bei ESU unter Punkt 21.3.4.1 in der Bedienungsanleitung zu finden.
See yaa
The Ghan

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Re: Zentralenmischmasch

Beitrag von Peter Müller » 03 Okt 2011 17:24

The Ghan hat geschrieben:Sofort Stop von DCC - Loks bei Fahrrichtungsumkehr
Das betrifft Fahrzeuge, die bereits im Zuständigkeitsbereich der Zentrale sind. Kommt ein Fahrzeug mit "rückwärts 7" das Schleusengleis entlang gefahren und erhält als unmittelbar nächsten Befehl "vorwärts 7", so wird kein allmähliches Bremsen stattfinden - es sei denn, der Decoder und nicht die Zentrale kann den Wechsel sanft umsetzen.

Bei der Tams MasterControl ist das langsam anhalten und langsam beschleunigen bei abruptem Richtungswechsel auch möglich - aber auch nur, wenn das Fahrzeug während der gesamten Aktion im Zuständigkeitsbereich ist.

Ist auch egal. Ein Zug, der im Gang bei den Toiletten mit der falschen Fahrtrichtung übernommen wird, fährt schlicht in seinen Ausgangsbahnhof zurück, egal ob sanft oder unsanft. Wäre ja nicht das erste Mal, dass das passiert.
;)

Zu einer minimalen aber vollständigen Übergabe-Meldung gehört die Fahrtrichtung mit dazu.
Grüße, Peter


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